Operative HNO-Therapie in Salzkotten
Eingriffe am Ohr und Mittelohr:
- Verschluß von Trommelfelldefekten: Schnitt hinter dem Ohr, Entnahme von körpereigener Knorpelhaut aus dem Schnitt und unter mirkrochirurgischen Bedingungen Anheben des Trommelfells. Unterfüttern des Trommelfells mittels der entnommenen Knorpelhaut. Der Geörgang wird danach für 10 Tage mit kleinen Schwämmchen verschlossen, um das Transplantat in der optimalen Position zu halten. Die Wunde hinter dem Ohr wird verschlossen und ein Verband angelegt. Stationärer Aufenthalt: 2-3 Tage.
- Hörverbessernde Operationen: siehe unter Verschluss von
Trommelfellen, zusätzlich wird in
der
Regel ein körpereigenes
Gehörknöchelchen
verwendet, um die Gehörknöchelchenkette wieder
herzustellen. Stationärer Aufenthalt: 2-3 Tage.
- Operation bei chronischer Knocheneiterung des Ohres:
siehe unter Verschluss von Trommelfellen, zusätzlich wird
hinter
dem Ohr schadhafter Knochen mittels Bohrer entfernt. Stationärer
Aufenthalt: 2-3 Tage.
- Ohranlegeplastiken mittels Diamantbohrer:
Schnittführung hinter dem Ohr. Darstellen und markieren einer
neu
anzulegenden Falte in der äußeren Ohrmuschel. Dieser
Bereich
(eine kleine, ca. 3 mm breite Zone, ca. 1,5 cm lang) wird mittels
Diamantbohrer ausgedünnt und die Falte mit
selbstauflösenden
Fäden vernäht. Danach Wundverschluss und
Verband. Kann ambulant durchgeführt
werden.
Naseneingriffe:
- Nasenscheidewandkorrektur: Schnittführung innerhalb der
Nase und Ablösen der
Schleimhaut
der Nasenscheidewand vom Knorpel und Knochen derselben. Entnahme von
verbogenem Knorpel und Knochen der Nasenscheidewand. Der Knorpel und
Knochen wird außerhalb des Körpers mittels
Spezialinstrument
begradigt und gerade in die Nasenscheidewand wieder eingesetzt. Die
Schwellkörper werden nun noch mittels Laser oder kleinen
chirurgischen Instrumenten verkleinert. Danach folgt eine Tamponade
(Ausstopfen) der Nase für knapp 24 Stunden um die
Nasenscheidewand
gerade festwachsen zu lassen.Stationärer Aufenthalt: 2-3 Tage oder auch
bei entspechender
häuslicher Betreung ambulant.
- Laserkorrektur von kleineren Scheidewandverbiegungen
(ohne Tamponade): Entfernen von Knorpel- und Knochenveränderungen
welche nicht
so
ausgeprägt sind mittels Laser. Eine Tamponade ist hierbei
nicht
notwendig. Kann ambulant durchgeführt werden.
- Formverändernde Eingriffe an der Nase (Rhinoplastik) :
Hierbei werden Höcker der Nase oder Fehlstellungen mittels
gezielt
geplanten Brüchen oder durch Entnahme von
überschüssigem
Material beseitigt. Stationärer Aufenthalt: 2-3
Tage oder ambulant.
- Endoskopische Nasennebenhöhlenoperationen: Es werden
Engstellen in den Nasennebenhöhlen mittels kleinen
Fasszängelchen beseitigt. Amulant oder stationär möglich.
- Laserchirurgische Entfernung von Nasenpolypen:
Entfernung von Polypen durch die Energie des Lasers - blutarm, ambulant
durchführbar
Eingriffe im Rachen:
- Tonsillektomie (Mandeloperation): Es wird ein Sperrer
in Narkose in den Mund eingesetzt und die Mandeln
mittels Laser oder chirurgischen Instrumenten aus dem Mandelbett
herausgelöst. Die dabei auftretende Blutung wirdmittels Laser
oder selbstauflösenden Nähten gestillt.Stationärer Aufenthalt : 3 Tage.
- Mandelverkleinerungen mittels Laser (ambulant): Die
übergroßen Mandeln - auch bei chronischen
Entzündungen - werden mittels Laser verkleinert, in dem man
mit
dem Laser ein Stück von den Mandeln entfernt. Hierbei treten
nahezu keine Blutungen auf, da der Laser die
Blutgefäße
sofort verödet. Ambulant oder 1 Übernachtung.
- Polypoperationen ( Adenotomie): Ein Mundsperrer wird in
den Rachen eingesetzt. Die Adenoide
(volkstümlich auch Polypen genannt), werden mittels
eines
speziell gebogenen Instrumentes (so ähnlich wie ein
Käsehobel) hinter dem Gaumensegel und dem Zäpfchen
(Uvula) im
Bereich des Nasenrachens entfernt und ausgeschabt. Hierbei treten nur
geringe, kurzzeitige Blutungen während der OP auf. Danach
besteht
nur ein sehr geringes Nachblutungsrisiko. Die Adenoide wachsen im
übrigen nicht nach. Ambulant durchführbar.
Eltern können, bis das Kind schläft, im OP bleiben, ebenso im Aufwachraum. Kostenlose Elternübernachtung bei Mitbringen einer Liege.
- Laser-Uvulopalatoplastik (Schnarch-Operation)
Entfernung eines vergrößerten Zäpfchens
oder Straffung
des Gaumenbogens mittels Laser. Ambulant durchführbar.
- Zungenbeinoperation zur Straffung der
Mundbodenmuskulatur: Das Zungenbein wird durch einen kleinen Schnitt
vorne am Hals mit
Nähten am Schildknorpel befestigt und somit die Muskulatur der
Zunge gestrafft. Stationärer Aufenthalt: 2-3 Tage.
Eingriffe am Kehlkopf:
- Narkoseuntersuchung des Kehlkopfes mit Probeentnahme
und
Glättung der
Stimmbänder bei Polypen
oder Wasseransammlungen in den Stimmbändern: In Narkose wird ein
kleines hohles Rohr in den Mund eingeführt
und
so ähnlich wie bei einem Schwertschlucker der Kopf nach hinten
gebeugt. Nun kann man die Stimmbänder gut einsehen. Das Bild
während der Operation wird dann mittels eines Mirkoskopes
vergrößert und Veränderungen an den
Stimmbändern
mittels chirurgischen Mikroinstrumenten (Fasszängelchen und
Scherchen) oder mittels Laser beseitigt. Stationär 1-2 Tage.
- Stimmbandentfernung von innen und außen: Siehe unter
Narkoseuntersuchung des Kehlkopfes. Es wird mittels o.g.
Techik ein Stimmband bei Krebsbefall komplett entfernt, um dem Krebs
kein Weiterwachsen zu ermöglichen. Stationär, je nach Eingriff.
Speicheldrüsenoperationen
- Entfernung von Mundbodenspeicheldrüsen: Schnittführung
unter dem Unterkiefer. Die Mundbodenspeicheldrüse wird aus
dem Mundboden mittels
chirurgischer Instrumente präpariert und entfernt. In der
Regel
muss für ca. 2 Tage eine Drainage (kleines
Schläuchlein) in
die Wunde eingelegt werden, um Wundwasser aus der Wunde
abfließen
zu lassen. Es folgt ein Wundverschluss mittels Naht.
Sonstige:
- Laseroperationen der Haut bei Hauttumoren (Warzen, Geschwüren).
- Gefäßveränderungen der Haut.